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KI-Arbeitsplatz

KI, die Ihre Akten kennt –
und ihre Quellen nennt.

Chat mit Aktenkontext, eigener Wissensbasis und Quellenpflicht. Fachfragen beantwortet Ordista mit Fundstellen aus amtlichen Quellen, Belege prüft es in Stapeln von bis zu 1.000 je Auftrag. Gehostet in der EU, mit Freigabegate nach § 62a StBerG.

Ordista betreibt keine eigene KI. Die Modelle laufen bei externen Anbietern mit vertraglichem Trainingsausschluss.

Auftrag: Bescheid prüfen · Muster GmbH

Beispielansicht

Aktenkontext

Bescheid 2024, eingereichte Erklärung, Vorjahresbescheid

3 Dokumente
Abweichung gefunden

Investitionsabzugsbetrag nicht wie erklärt berücksichtigt

1
Fundstellen

§ 7g EStG, BMF-Schreiben, BFH-Rechtsprechung, jeweils verlinkt

3
Ergebnis

Einspruchsentwurf, wartet auf Prüfung durch den Berufsträger

Entwurf

Illustrative Darstellung mit Beispieldaten.

  • § 203 Abs. 4 StGB und § 62a StBerG umgesetzt
  • Gehostet in der EU
  • Quellenpflicht mit amtlichen Fundstellen
  • KI-Protokoll je Mandant

Der Unterschied zum allgemeinen Chatbot

Aktenkontext. Kanzleiwissen.
Quellenpflicht.

Ein allgemeiner Chatbot kennt weder den Mandanten noch Ihre Arbeitsweise und nennt selten, woher eine Aussage stammt. Der KI-Arbeitsplatz von Ordista ist um diese drei Dinge herum gebaut.

  • Aktenkontext

    Der Chat arbeitet mit den Belegen, Buchungen, Bankumsätzen und Dokumenten des Mandanten, die Sie freigeben. Sie stellen die Frage zum Mandat, nicht zu einer hochgeladenen Datei.

  • Kanzleiwissen

    Arbeitsanweisungen, Musterschreiben und Checklisten liegen in der Wissensbasis, für die ganze Kanzlei oder für einen Mandanten. Antworten folgen Ihrer Kanzleilinie, nicht dem Durchschnitt des Internets.

  • Quellenpflicht

    Fachliche Aussagen kommen mit Fundstelle: BMF-Schreiben, Bundesgesetzblatt, Gesetze im Internet, Rechtsprechung im Internet, EUR-Lex, UStAE. Auf Wunsch antwortet Ordista nur mit Quelle.

Werkzeuge

Assistenten, Workflows
und Anbindungen.

  • Sofort einsatzbereite Assistenten

    Bescheidprüfung, Fibu-Prüfung, Fristenkontrolle, Betriebsprüfungssimulation, Mandanten-Onboarding, Buchungsstapel. Jeder Assistent lässt sich an Ihre Kanzlei anpassen.

  • Belegprüfung im Stapel

    Bis zu 1.000 Belege je Auftrag: Pflichtangaben nach § 14 UStG, Duplikate, Auffälligkeiten. Das Ergebnis ist eine Liste mit Befunden, keine Buchung.

  • Workflows

    Mehrstufige Workflows mit Freigabeschritt. Ein Workflow hält an, bis Ihr Team entscheidet, und läuft danach weiter.

  • Datenquellen per MCP

    Eigene Datenquellen und Werkzeuge binden Sie über das Model Context Protocol an. Jeder Konnektor wird einzeln freigegeben; schreibende Werkzeuge laufen nur nach Freigabe.

  • Wissensbasis

    Dokumente hochladen, Sammlungen anlegen, Rechtsstand mitführen. Der Zitationsgraph über Rechtsquellen zeigt, welche Norm auf welche verweist.

  • Freigabegate nach § 62a StBerG

    Schreibende Werkzeuge werden geparkt, bis eine berechtigte Person freigibt. Wer was freigegeben hat, steht im KI-Protokoll je Mandant.

Anwendungsfälle

Was Ihr Team
damit macht.

Der KI-Arbeitsplatz ersetzt keine Fachkraft, er verkürzt den Weg zur Antwort. Typische Aufträge kommen aus dem Alltag: ein Bescheid weicht von der Erklärung ab, ein Jahresgespräch steht an, ein Mandant fragt nach der Umsatzsteuer bei einer neuen Leistung.

Jede Antwort zeigt, worauf sie beruht. Mandantenbezogene Quellen sind als vertraulich gekennzeichnet; die Antwort lässt sich ohne Mandantenbezug kopieren, etwa für ein Schreiben.

  • Bescheid gegen Erklärung prüfen und Einspruch entwerfen
  • Jahresgespräch mit BWA, offenen Posten und Auffälligkeiten vorbereiten
  • Mandantenschreiben mit Fundstellen formulieren
  • Fibu-Prüfung: BWA, Summen- und Saldenliste, Umsatzsteuer-Report auf Plausibilität lesen
  • Fristen aus Schriftstücken erkennen und als Aufgabe anlegen

Antwort mit Fundstellen

Beispiel: Kleinunternehmerregelung

Rechtsgrundlage

Gesetze im Internet, geltende Fassung

§ 19 UStG
Verwaltungsauffassung

Abschnitt mit Absatz und Fundstelle

UStAE 19.1
Rechtsprechung

Rechtsprechung im Internet, mit Aktenzeichen und Datum

BFH
Mandantenbezug

aus den Buchungen der Muster GmbH, als vertraulich gekennzeichnet

Vorjahresumsatz

Illustrative Darstellung mit Beispieldaten.

Rechtssicherheit & Compliance

Was den Einsatz
zulässig macht.

KI in der Steuerkanzlei ist erlaubt, wenn Berufsgeheimnis, Datenschutz und Berufsrecht eingehalten werden. So ist Ordista aufgebaut.

Rechtsrahmen

§ 203 Abs. 4 StGB
Berufsgeheimnisträger dürfen mitwirkende Dienstleister einbeziehen, soweit es erforderlich ist und der Dienstleister zur Geheimhaltung verpflichtet wurde. Ordista stellt die Verpflichtungserklärung bereit.
§ 62a StBerG
Wer Dienstleister einbezieht, muss sie sorgfältig auswählen, in Textform zur Verschwiegenheit verpflichten und über die strafrechtlichen Folgen belehren; offenbart wird nur, was erforderlich ist. Ordista liefert die Verpflichtung in Textform, Ihre Kanzlei dokumentiert die Auswahl.
DSGVO, Art. 28
Ordista verarbeitet Mandantendaten im Auftrag Ihrer Kanzlei. Auftragsverarbeitungsvertrag, technische und organisatorische Maßnahmen und die Liste der Subprozessoren finden Sie auf der Seite Sicherheit.
BStBK-FAQ KI vom 27.01.2026
Die Bundessteuerberaterkammer hat Fragen und Antworten zum KI-Einsatz in der Kanzlei veröffentlicht. Ordista folgt den Kernaussagen: Ergebnisse prüft der Berufsträger, Mandantendaten bleiben geschützt, der Einsatz ist nachvollziehbar dokumentiert.
Art. 50 KI-VO
Die Transparenzpflichten der KI-Verordnung gelten seit dem 02.08.2026. KI-erzeugte Entwürfe sind in Ordista als solche gekennzeichnet, das KI-Protokoll belegt, was die KI beigetragen hat.

Betrieb

EU-Hosting
Anwendung und Daten laufen in der EU. Region und Rechenzentrum stehen auf der Seite Sicherheit.
Externe Modellanbieter
Ordista betreibt keine eigene KI. Die Modelle laufen bei externen Anbietern mit vertraglichem Ausschluss des Trainings mit Ihren Daten. Welche Anbieter das sind, legen wir offen.
Quellenpflicht
Fachliche Aussagen tragen eine Fundstelle aus amtlichen Quellen. Sie können den Arbeitsplatz so einstellen, dass Antworten ohne Quelle nicht ausgegeben werden.
KI-Protokoll je Mandant
Jeder Auftrag, jedes genutzte Werkzeug und jede Freigabe wird je Mandant protokolliert. Das Protokoll lässt sich je Mandant einsehen.
§ 62a-Freigabegate
Schreibende Werkzeuge laufen erst, wenn eine berechtigte Person freigibt. Das Recht dafür ist von der Nutzung des Arbeitsplatzes getrennt.

Einordnung

Was ein KI-Arbeitsplatz ist –
und was er nicht ist.

Ein KI-Arbeitsplatz ist keine Suchmaschine mit besserem Deutsch. Er verbindet ein Sprachmodell mit den Daten, die Ihre Kanzlei freigibt, mit Ihrem Kanzleiwissen und mit Werkzeugen, die lesen und, nach Freigabe, schreiben dürfen.

Er ist auch kein Ersatz für die fachliche Prüfung. Entwürfe, Befunde und Vorschläge sind Zuarbeit; die Entscheidung trifft der Berufsträger. Genau deshalb sind Freigabegate und Protokoll keine Zusatzfunktion, sondern Teil des Arbeitsplatzes.

Häufige Fragen

Fragen zum KI-Arbeitsplatz

Darf ich Mandantendaten in eine KI eingeben?

Ja, wenn § 203 Abs. 4 StGB und § 62a StBerG eingehalten werden: sorgfältig ausgewählte Dienstleister, Verpflichtung zur Verschwiegenheit in Textform, kein Training mit Ihren Daten. Ordista stellt die Verpflichtungserklärung bereit und beschränkt die Verarbeitung auf das Erforderliche.

Welche Modelle setzt Ordista ein?

Modelle externer Anbieter, ausgewählt nach Aufgabe: Belegerkennung, Fachrecherche und Entwürfe stellen unterschiedliche Anforderungen. Die Anbieter und ihre Vertragsbedingungen, darunter der Trainingsausschluss, stehen auf der Seite Sicherheit.

Wo liegen die Daten?

Anwendung und Daten werden in der EU betrieben. An den Modellanbieter geht nur der Kontext, den der jeweilige Auftrag braucht, unter vertraglichem Trainingsausschluss. Region und Anbieter stehen auf der Seite Sicherheit.

Trainiert jemand mit unseren Daten?

Nein. Der Trainingsausschluss ist Bestandteil der Vereinbarungen mit den Modellanbietern. Ordista trainiert keine Sprachmodelle mit Mandantendaten; gelernte Kontierungsregeln bleiben beim jeweiligen Mandanten.

Woher kommen die Quellen?

Aus amtlichen Veröffentlichungen: BMF-Schreiben, Bundesgesetzblatt, Gesetze im Internet, Rechtsprechung im Internet, EUR-Lex und Umsatzsteuer-Anwendungserlass. Kommerzielle Fachdatenbanken sind nicht angebunden. Jede Fundstelle ist verlinkt und mit Rechtsstand versehen.

Muss ich meine Mandanten über den KI-Einsatz informieren?

Die BStBK-FAQ vom 27.01.2026 behandelt die Information der Mandanten; ob und wie Sie informieren, entscheidet Ihre Kanzlei. Ordista liefert dafür eine KI-Nutzungsvereinbarung zwischen Kanzlei und Mandant als anpassbare Vorlage im Onboarding.

Was passiert, wenn die KI etwas ändern will?

Nichts, bis jemand freigibt. Schreibende Werkzeuge werden geparkt und als Freigabe vorgelegt. Erst nach Freigabe durch eine Person mit dem entsprechenden Recht wird der Schritt ausgeführt und protokolliert.

Nächster Schritt

Stellen Sie die Frage, die Sie heute beschäftigt.

Bringen Sie einen anonymisierten Fall mit. Wir zeigen, wie der KI-Arbeitsplatz recherchiert, zitiert und protokolliert.

Unverbindlich. Etwa 30 Minuten.