Glossar
Begriffe, die im Kanzleialltag fallen.
Jede Definition in einem Satz, dann die Einordnung: warum der Begriff für Kanzleien zählt, wovon er sich unterscheidet und wo er in Ordista vorkommt.
6
A
D
- DATEV BelegbilderserviceDer DATEV Belegbilderservice Rechnungswesen ist eine kostenfreie Schnittstelle, über die Partnerlösungen gescannte oder digital vorliegende Belege in den Bestand „Belege online“ von DATEV Unternehmen online übertragen, wo die Kanzlei sie verbucht.
- DATEV BuchungsdatenserviceDer DATEV Buchungsdatenservice ist eine Cloud-Schnittstelle, über die Partnerlösungen fertige Buchungsstapel samt Stammdaten und Belegbildern in die DATEV-Cloud senden, von wo die Kanzlei sie in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen übernimmt.
E
- E-Rechnung (XRechnung, ZUGFeRD)Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format nach der Norm EN 16931, das die elektronische Verarbeitung ermöglicht – etwa XRechnung oder ZUGFeRD; ein einfaches PDF ist seit 2025 keine E-Rechnung mehr, sondern eine „sonstige Rechnung“.
- EXTF-Format (DATEV-Format)Das DATEV-Format ist eine CSV-Dateistruktur zum Austausch von Buchungsstapeln und Stammdaten mit DATEV-Programmen; Dateien fremder Software tragen die Kennung EXTF, besitzen einen Header mit 31 Feldern und in Formatversion 13 je Buchungszeile 125 Felder.
G
H
M
- MandantenportalEin Mandantenportal ist eine zugangsgeschützte Online-Anwendung, über die Kanzlei und Mandant Belege, Dokumente, Nachrichten und Freigaben strukturiert und nachvollziehbar austauschen – anstelle von E-Mail-Anhängen oder geteilten Cloud-Ordnern.
- Mitwirkende Personen nach § 203 StGBMitwirkende Personen sind Dritte, die an der beruflichen Tätigkeit eines Steuerberaters mitwirken, ohne Berufsgeheimnisträger zu sein – etwa IT-Dienstleister; ihnen dürfen Geheimnisse nach § 203 Abs. 3 StGB offenbart werden, soweit dies erforderlich ist und sie zur Geheimhaltung verpflichtet wurden.
S
T
V
- VollmachtsdatenbankDie Vollmachtsdatenbank (VDB) ist die von der Bundessteuerberaterkammer betriebene Online-Anwendung, mit der Steuerberater Vollmachten ihrer Mandanten nach dem amtlichen Muster elektronisch an die Finanzverwaltung übermitteln und damit Bekanntgabe, Datenabruf und elektronische Bescheiddaten freischalten.
- VorkontierungVorkontierung ist die vorbereitende Zuordnung eines Belegs zu Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel und Kostenstelle, die als geprüfter Vorschlag der eigentlichen Buchung vorausgeht und erst mit Freigabe und Festschreibung buchhalterisch wirksam wird.